Sozialpolitik aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis: Zwei Beschlüsse, starke Wahlen, klare Handschrift

Die CDA im Ennepe-Ruhr-Kreis blickt auf eine erfolgreiche Landestagung zurück. Zwei Anträge aus dem Kreis fanden breite Zustimmung, gleichzeitig wurde die starke personelle Vertretung im Landesvorstand bestätigt und ausgebaut. Damit setzt der Ennepe-Ruhr-Kreis sowohl inhaltlich als auch organisatorisch deutliche Akzente innerhalb der CDA Nordrhein-Westfalen.

Mit dem Antrag zur Einführung einer „Praktikumsprämie Handwerk“ soll Jugendlichen ab 15 Jahren künftig während der Schulferien eine finanzielle Anerkennung in Höhe von 120 Euro pro Praktikumswoche ermöglicht werden. Ziel ist es, jungen Menschen den Zugang zu handwerklichen Berufen zu erleichtern und einen zusätzlichen Anreiz zur Berufsorientierung zu schaffen. „Das ist ein starkes Signal für das Handwerk und für junge Menschen in NRW“, betont Christian Brandt, Kreis- und Bezirksvorsitzender der CDA. „Die Prämie schafft einen echten Anreiz, das Handwerk kennenzulernen – gerade in Zeiten des Fachkräftemangels.“

Auch der zweite Antrag aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis wurde einstimmig beschlossen. Er sieht vor, dass Gesundheitsämter kostenlose Schutzimpfungen für Beschäftigte anbieten sollen, die regelmäßig mit zugewanderten Personen arbeiten. Dabei soll klar geregelt sein, dass die Kosten grundsätzlich von den Arbeitgebern übernommen werden – nicht von Krankenkassen und nicht von Beschäftigten. „Beschäftigte, die täglich Verantwortung tragen, müssen selbst bestmöglich geschützt sein. Arbeitgeber stehen hier klar in der Pflicht“, unterstreicht Christian Brandt.

Neben den inhaltlichen Erfolgen konnte die Delegation aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis auch bei den Wahlen überzeugen. Julia Brunow wurde als Mitgliederbeauftragte der CDA NRW bestätigt, Tijen Ataoğlu MdB (Abgeordnete für Hagen – Ennepe-Ruhr-Kreis I) wurde neu in den Landesvorstand gewählt, und Christian Brandt bleibt als Mitglied des Bundesvorstandes sowie kraft Amtes Teil des Landesvorstandes. Der Ennepe-Ruhr-Kreis ist damit so stark vertreten wie selten zuvor und zeigt ein hohes Maß an Kontinuität und Gestaltungswillen.

„Die Sozialausschüsse leben davon, dass wir Verantwortung übernehmen, in der Sache, für die Beschäftigten und für eine moderne Sozialpolitik in NRW“, erklärt Julia Brunow. „Die starken Ergebnisse und erfolgreichen Anträge zeigen, dass unser Kreis Politik gestaltet, die nah an der Lebensrealität ist und echte Verbesserungen bringt. Diese Handschrift wollen wir auch künftig prägen.“

Mit den beiden erfolgreichen Anträgen und der breiten personellen Aufstellung setzt der Ennepe-Ruhr-Kreis ein klares Signal für die zukünftige Arbeit der CDA: Stärkung des Handwerks, bessere Chancen für Jugendliche, verbindlicher Gesundheitsschutz für Beschäftigte und eine engagierte Vertretung auf Landes- und Bundesebene. Der Ennepe-Ruhr-Kreis zeigt damit, wie praxisnahe, verantwortungsvolle und zukunftsorientierte Sozialpolitik gestaltet wird.