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29.07.2020, 13:13 Uhr
CDA-Kreisverband Ennepe-Ruhr spricht mit Corona-Betroffenen im Hotel- und Gaststättengewerbe
Im Rahmen der Sommertour der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) besuchte der Landesvorsitzende der CDA Nordrhein-Westfalen und heimische CDU-Europaabgeordneter für das Ruhrgebiet, Dennis Radtke, auf Einladung des CDA-Kreisvorsitzenden und Herdecker CDU Ratsmitglieds, Christian Brandt, kürzlich Herdecke. Dort sprach er im Ringhotel Zweibrücker Hof mit der Geschäftsführerin Veronika Riepe über die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das Hotel- und Gaststättengewerbe.

(v.l.n.r.): Veronika Riepe (Geschäftsführerin Ringhotel Zweibrücker Hof), Christian Brandt (Kreisvorsitzender der CDA Ennepe-Ruhr), Oliver Flüshöh (CDU-Landratskandidat), Dennis Radtke MdEP
Das Hotel- und Gaststättengewerbe leidet besonders unter den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie. Themen des Gespräches waren die Folgen für Angestellte und Auszubildende, aber auch das Hygienekonzept des Betriebes sowie die zusätzlichen Schutzmaßnahmen. Begleitet wurden Radtke und Brandt vom CDU-Landratskandidaten Oliver Flüshöh. "Der ungeplante Umsatzausfall durch die Corona-Krise kann durch nachgeholte Reisen kaum wieder aufgeholt werden", sagte Radtke. "Es wird weiter spezielle staatliche Unterstützung für diese Branche brauchen, um Inhaber zu unterstützen und Arbeitsplätze vor Ort zu sichern", ist sich Dennis Radtke MdEP sicher.

Der Familienbetrieb hat weitere Hotel-Standorte in Dortmund, Unna, Lünen und Witten. Zum neuen Ausbildungsjahr 2020 hat der Betrieb wieder im Schnitt sieben bis acht Auszubildende pro Haus eingestellt und richtet den Blick so nach vorne. Christian Brandt  unterstreicht: "Ausbildung muss auch in der Corona-Krise weiter stattfinden, um jungen Menschen in unserer Region eine berufliche Perspektive zu geben. Denn die Auszubildende von heute sind die Fachkräfte von morgen."

Aus dem Konjunkturpaket der Bundesregierung erhalten alle mittelständischen Betriebe, die im gleichen Maße ausbilden wie in den drei Vorjahren, eine Prämie von 2.000 EUR. Betriebe die ihr Ausbildungsplatzangebot sogar erhöhen, erhalten nach Ablauf der Probezeit eine Prämie von 3.000 EUR.